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Die Autonomie der Autos

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Vorbereitung auf die Zukunft

 

In den vergangenen Jahren schien die Zukunft meilenweit entfernt... eine ferne Landschaft, die unsere Kinder, unsere Enkelkinder oder sogar unsere Urenkel betreffen würde. Heute steht die Zukunft zum Teil vor der Tür und ist bereit, uns direkt zu treffen. Diese Unmittelbarkeit der Zukunft wirkt sich auf jeden Aspekt unseres Lebens aus - auch auf das Parken.

 

Genauer gesagt sind hier vier miteinander verbundene Aspekte der zukünftigen Realität von Bedeutung:

 

die Autonomie der Autos

die Autonomie der Menschen

eine gut funktionierende Gesellschaft und

eine intelligente Infrastruktur.

 

Dies ist der erste von vier Artikeln, die sich mit den einzelnen Aspekten beschäftigen werden.

 

Abbildung 1 - Die Zukunft des Parkens. Teil 1: die Autonomie der Autos.

 

Autonome Fahrzeuge werden unsere Gesellschaft verändern

Niemand weiß genau, wann autonome Fahrzeuge (AVs) zum Standard werden. Wird es 10 Jahre dauern? Oder doch mehr als 50 Jahre, wie eine wachsende Zahl von Experten mittlerweile prophezeit? Wann auch immer komplett autonome Fahrzeuge in der Gesellschaft ankommen: wie werden sie das Parken beeinflussen? Und wie bereitet sich Q-Park darauf vor?

Fahrzeuge mit unterschiedlichen Entwicklungsstufen der Teilautonomie sind bereits jetzt auf unseren Straßen unterwegs. Da sie immer häufiger und zudem auch günstiger werden, werden immer mehr Menschen ein solches Fahrzeug besitzen wollen. Mit zunehmender Verbreitung von AVs werden sich weitere Vorteile zeigen, wie z.B. ein leichterer Zugang zu Verkehrsmitteln für ältere Menschen oder für Menschen mit Behinderung.

 

Abbildung 2 - AVs brauchen eine Vielzahl an technischen Systemen.

 

Aber AVs können auch neue Probleme mit sich bringen, bspw. vermehrte Staus und negative Umweltauswirkungen, da voraussichtlich mehr Kilometer mit dem Fahrzeug zurückgelegt werden. Zudem können sich AVs auch auf die allgemeine Gesundheit auswirken, wenn die Gesellschaft vermehrt das AV nutzt, statt zu Fuß zu gehen oder das Fahrrad zu bewegen.

 

Haben durch AVs mehr Menschen Zugang zu einfachem Straßentransport? Welchen Einfluss haben AVs auf die Art und Weise, wie wir sonst unsere Zeit verbringen, wenn die Reisezeit im Fahrzeug auf einmal zum Arbeiten oder für Freizeitbeschäftigung genutzt werden kann? Wie häufig werden wir Fahrzeuge mit Nullbelegung sehen, wenn sie unterwegs sind, um Besorgungen zu erledigen oder Familienmitglieder einzusammeln?

 

Abbildung 3 - AVs in unserer Gesellschaft. Keine öffentlichen Verkehrsmittel mehr? Keine Parkplätze mehr auf der Straße?


Mit Sicherheit werden wir Veränderungen in der Gesetzgebung, den öffentlichen Finanzen, der Verkehrssicherheit und bei der Verkehrseffizienz erleben, wenn sich Menschen, Infrastruktur und der öffentliche Verkehr an die AVs anpassen.

 

Eine der größten Veränderungen wird wahrscheinlich die „Tür-zu-Tür“-Mobilität sein. Die Menschen werden auf öffentliche Verkehrsmittel und auf Park+Ride-Optionen verzichten, da sie mit dem AV komfortabel direkt bis zum Zielort gelangen können.

Auf dem Weg zum fahrerlosen Parken

Alle diese AVs werden irgendwo parken müssen, vorzugsweise in der Nähe des Ortes, an dem sie ihre Passagiere abgeladen haben oder an der sie später wieder abgeholt werden müssen, denn die Menschen wollen nicht warten bzw. ihre Mobilität verlieren. 

 

Außerdem sollen leere Autos keinen weiteren Druck auf unsere ohnehin schon belebten Straßen ausüben. Straßenparken wird nicht die Antwort sein, da die Parkplatzkapazität in vielen städtischen Gebieten bereits abnimmt, um Fahrräder, Busse, Taxis und Fußgänger zu begünstigen.

 

Q-Park hat sich bereits Gedanken darüber gemacht, welche Herausforderungen dies für ein eigens dafür errichtetes Parkobjekt bedeutet. Während selbstparkende Autos momentan noch in den Kinderschuhen stecken, haben wir unsere Planungsperspektive bereits erweitert - denn in Zukunft müssen wir vielleicht fahrerlose Autos unterbringen und deshalb von einem „Park Dein Auto“-Ansatz zu einer „Dein Auto parkt“-Lösung übergehen.

 

Abbildung 4 - Gute Neuigkeiten! Wir können schnell und sicher testen!

 

Was bedeutet das konkret?

Gute Nachrichten, wenn wir uns auf unsere Zukunft vorbereiten:

 

Aufgrund geringerer Komplexität in unseren Parkhäusern im Vergleich zu innerstädtischen Straßen können wir schneller und sicherer testen. Es gibt keinen schnellfließenden Verkehr, keine ungünstigen Wetterbedingungen und kaum Fahrräder, Fußgänger oder Kinder, die spielen. Die Beschilderung ist robust und die Überwachung bereits vorhanden.

Wir wissen, dass AVs sich in einem gewissen Umkreis von ihren Besitzern/Kunden befinden müssen, da AVs flexible und ortsnahe Mobilitätsbedürfnisse bedienen.

Kiss+Ride wird das potenzielle Volumen des Drop-Off- und Pick-Up-Bedarfs nicht abdecken, da die Parkplatzkapazität auf der Straße bereits abnimmt, um die Städte lebenswerter zu machen.

AVs sind nicht revolutionär, sondern evolutionär für unser Geschäft.

 

Abbildung 5 - Lassen Sie uns anfangen, wertschöpfende Lösungen zu entwickeln, die für die Zukunft gerüstet sind.

Q-Park: Mehrwertlösungen, die für die Zukunft gerüstet sind.

Als zukunftsorientierter Parkhausdienstleister müssen wir unter anderem folgende Fragen beantworten:

 

Welche Art von Dienstleistungen bringen einen Mehrwert für AV-Besitzer oder AV-Flotten?

Was sind die sich verändernden Bedürfnisse der Nutzer und der Gesellschaft, und wie können wir diesen Bedürfnissen in unseren immer dichter werdenden Städten gerecht werden?

Wie können wir unsere Parkhäuser effizient und effektiv gestalten, planen und bauen?

Welche spezifischen Aktivitäten müssen wir testen, verbessern und ausbauen?

| Wie können wir die Parkkapazität in städtischen Gebieten optimieren, um sie lebenswert und zugänglich zu halten?

Was passiert in Spitzenzeiten auf Parkplätzen und an den Kiss+Ride Drop-Off- und Pick-Up-Stellen?

Brauchen selbstparkende Autos Licht und Belüftung? Vielleicht nicht, oder nur weniger!

Werden AVs so schlau, dass sie auch autonom e-Laden? Und wenn ja, wie können wir den Ladebedarf autonomer Elektrofahrzeuge optimieren?

Benötigen AVs weniger Platz?

Wahrscheinlich nicht, denn sie sind genauso groß und brauchen Platz, um herumzufahren und um ein- und auszuparken.

Sie müssen die Fahrgasttüren vielleicht nicht öffnen, aber das ist kein signifikanter Platzsparer.

 

Was auch immer wir als Gesellschaft über AVs denken - ob sie sicher oder praktisch sind und wann genau wir einen Wendepunkt in der Nutzung erreichen - Q-Park wird bereit sein.

Gemeinsam mit zuverlässigen Partnern werden wir auch in Zukunft an der Entwicklung von Mehrwertlösungen für Eigentümer und Flotten autonomer Fahrzeuge arbeiten. Wir werden unsere Parkmöglichkeiten entsprechend umgestalten. Denn als proaktives Unternehmen sind wir für die Zukunft gerüstet.

 

Abbildung 6 - Q-Park ist bereit für die Zukunft!

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